And(¨th)ro~femme! (andthro_femme) wrote,
And(¨th)ro~femme!
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...austrian offspring of 'Wiener Werkstätte'-Art 'round 1900, E. Stocker exhibits!

Leibhaftig erfahrbare Räume von Esther Stocker


(30.11.2004)

Msgr. Otto Mauer-Preis für bildende Kunst 2004

Note: all statements under cut are in german!!
(for those who can´t speak german:: Esther Stocker is a great south tyrolian freelance artist who has absolved her studies at the academy of fine arts in Vienna, Schillerplatz. — She occupies with a certain abstraction she considers as a fruit of the achivements of "viennese workshop"-art which was an influential jugendstil-movement at the century-turn.
Stocker is this year´s laureate of the Otto Mauer Award and will exhibit some selected works in december at the JHS curch.) In case you´re interested, here you have the
exhibition informations:
December 10th-23th at the
JESUITENFOYER IHS,
Bäckerstrasse 8; first district, -downtown,
Vienna AUT


¬ http://www.basis-wien.at/cgi-bin/browse.pl?t=fipo.tpl&fipoid=16162
¬ http://offsite.kulturserver-graz.at/werke/1561
¬ http://offsite.kulturserver-graz.at/personen/869





Verleihung
Die Preisträgerin des Msgr. Otto Mauer-Preis für bildende Kunst 2004 ist die in Schlanders (Italien) geborene und heute in Wien lebende und arbeitende Künstlerin Esther Stocker.
Die zum 24. Mal vom Otto Mauer Fonds vergebene Auszeichnung wird heute von Diözesanbischof Dr. Egon Kapellari um 19.30 Uhr in den Festräumen des Erzbischöflichen Palais, Wollzeile 2, 1010 Wien an Esther Stocker übergeben.
 
Ausstellung
Vom 10. bis 23. Dezember 2004 präsentiert Esther Stocker im Rahmen einer Ausstellung im JesuitenFoyer, Bäckerstraße 18, 1010 Wien ausgewählte Arbeiten. Die Eröffnung findet am Donnerstag, dem 9. Dezember 2004, um 19.00 Uhr statt. (Ausstellungsöffnungszeiten: Mi - Sa 13.00 - 18.00 Uhr, So 10.30 - 12.30 Uhr)
 



Esther Stocker
Presselounge, Art Forum Berlin 2004
Foto: Katrin Plavcak

Mit ihrem strengen Raster, der Wiederholung gleicher Elemente, einer konsequent rational wirkenden Ordnung scheinen die Arbeiten von Esther Stocker etwas Berechenbares zu haben. Auf den ersten Blick erwecken sie den Eindruck, es läge ihnen eine Formel zugrunde. Alles in diesem Werk scheint vorhersehbar. Es scheint so. Denn Erwartungen werden immer wieder durchbrochen, begründet die Jury ihre Entscheidung.
 
Ausgangspunkt der Kunst von Esther Stocker ist die Malerei. In präzisen Bildkompositionen werden Ordnungen erstellt, die Ausschnitte größerer Gefüge sind. Charakteristisch für diese Bilder ist die rechtwinklige Rasterordnung und die Reduktion auf Weiß, Schwarz und verschiedene Zwischentöne. Die Arbeiten rufen die Erinnerung an modernistische Architektur, an Op-Art oder an modernes Design, wie das Mobiliar der Gruppe Super Studio, wach. Die Rasterordnung erinnert auch an Methoden der modernen Reproduktionstechnik.
 

Esther Stocker
OT, Acryl auf Baumwolle, 140 x 160 cm, 2004
Foto: Wolfgang Woessner
 
Die Malerei von Esther Stocker spielt mit all diesen Assoziationen, sie spielt mit Sehgewohnheiten der professionellen Kunstbetrachter. Gerade so zeigt sich ihre außerordentliche Qualität. Mit der Einmaligkeit ihres sinnlichen Zaubers setzt sie sich gegen alle Assoziationen durch. Ohne einen Kraftakt vorzuführen steht sie für sich und zeigt, dass Malerei in der Gegenwart auf eine völlig überraschende Weise möglich ist. Hier wird weder abgebildet, noch werden bedeutungsvolle Zeichen vorgeführt. Mit
einfachsten Mitteln wird aus der Fläche räumliche Weite erschlossen. So konsequent, dass diese Räume auch leibhaftig erfahrbar sind. Die Kunst von Esther Stocker ist ein Vorstoß aus scheinbar Vertrautem in immer neue Bereiche des Unerwarteten.
 
Der Preis, der mit Euro 11.000,-- dotiert ist, wird jedes Jahr für das gesamte bisherige Werk von österreichischen Künstlerinnen und Künstlern unter 40 Jahren vergeben. Seine Aufgabe ist, das besondere Anliegen von Monsignore Otto Mauer, den Dialog zwischen Kirche, Kunst und Wissenschaft lebendig zu halten, weiterzuführen.



Zusatzinformationen:


Otto Mauer Fonds
Mag. Susanne Gappmaier
Währinger Straße 2-4
Wien 9
Tel.:  0043 1 317 61 65 - 42
Fax :  0043 1 317 61 65 - 17
Email: office@otto-mauer-fonds.at


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